Bessere Bilder mit dem Smartphone machen – So gehts!

7. März 2022 | 11:11 Uhr | Stefan Maus
Bessere Bilder mit dem Smartphone machen

Sicherlich kennst Du die Situation, wenn Du beim Spazierengehen mit dem Hund oder beim Radfahren im Wald ein schönes Motiv findest, welches Du unverzüglich mit dem Smartphone festhalten willst. Doch sobald Du wieder zuhause angekommen bist und Deine Bilder analysierst, stellst Du fest, dass es nicht im Ansatz so ästhetisch aussieht wie die ursprüngliche Impression. Ob Du aus Deinen gesammelten Bildern einen Fotokalender basteln möchtest oder sie lediglich für ein neues Hintergrund- oder Profilbild verwenden möchtest, ist ganz egal. Voraussetzung dafür ist: Sie müssen gut aussehen und eine Atmosphäre erzeugen! Ich möchte Dir in diesem Beitrag ein paar Tipps vorstellen, welche Deine zukünftigen Fotos aussehen lassen wie kleine Meisterwerke.

Platziere das Objekt nicht immer mittig!

Ein einfacher Trick, um Deine Aufnahmen ästhetischer aussehen zu lassen, ist, das gewünschte Objekt nicht mittig ins Bild einzuordnen. Der goldene Schnitt ist hier das Motto. Hierbei solltest Du das Hauptaugenmerk des Bildes eher etwas links oder rechts der Bildmitte platzieren, dies lässt Deine Fotografie interessanter wirken. Jedoch ist zu sagen, dass das nicht immer die perfekte Variante ist, es kommt ganz auf das Motiv an. Falls Du jedoch etwas festhalten möchtest, wobei ein symmetrischer Aufbau besser wirkt, so kannst Du das Objekt in die Mitte des Bildes platzieren. Um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wird Dir die Möglichkeit geboten in der Kamera App das Anzeigen eines Rasters zu aktivieren.

Leuchtturm im linken Bildabschnitt

 

Horizont = horizontal

Sonnenuntergänge sind eins der beliebtesten Fotomotive, doch wie hältst Du sie am besten fest? Hierbei gilt das Handy waagerecht zu halten und darauf zu achten in keine Richtung zu kippen, da es sonst, gerade bei Fotos am Meer, danach aussieht, als würde das Wasser aus dem Bild laufen. Auch hier kannst Du wieder den Trick aus dem ersten Punkt anwenden und die Rasterfunktion aktivieren, um die Linie des Horizonts optimal zu platzieren.

 

Räumliche Wahrnehmung

Um Dein Bild lebendiger wirken zu lassen, solltest Du darauf achten einen Vordergrund und einen Hintergrund zu erzeugen. Dies kannst Du erreichen, indem Du beispielsweise bei einem Foto von einem Gebäude, welches etwas in der Ferne liegt, einen Vordergrund generierst. Im eben genannten Beispiel wäre das durch eine im vorderen Bildbereich stehende Laterne realisierbar. Ziel ist es eine räumliche Wahrnehmung des Bildes zu generieren. Mit einer zusätzlichen Diagonale vom unteren linken Bereich (Laterne) bis hin zum oberen rechten Bereich (Gebäude), kannst Du eine Linie erschaffen, welche das Auge automatisch verfolgt.

Windmühle im Hintergrund

 

Portraits mit dem Smartphone machen

Wie im vorherigen Tipp bereits preisgegeben, ist die Erzeugung eines Vorder- und Hintergrundes äußerst wichtig. Gerade beim Portrait ist Zweiteres von essenzieller Bedeutung. Viele Hobbyfotografen fokussieren sich ausschließlich auf den ins Bild zu bringenden Menschen. Der Hintergrund spielt jedoch auch eine große Rolle. Hierbei sollte Wert auf das Vermeiden von Störelementen gelegt werden. Lege also Wert darauf, einen unverspielten und ruhigen Hintergrund zu wählen, um die Person in den Fokus zu rücken.

Auch hier bieten fast alle modernen Handys einen speziellen Modus in den Kameraoptionen an: Den Portraitmodus. Mit diesem wird per Software ein unscharfer Hintergrund erzeugt, welcher die Person vollständig in den Vordergrund rückt.

Portraits gelingen besonders gut mit dem neuen Apple iPhone 13.

 

Auf Augenhöhe fotografieren

Wenn Du eine Katze oder einen Hund besitzt, so wirst Du garantiert unzählige Bilder von dem Haustier auf Deinem Smartphone haben. Doch versuche Dich, bei dem nächsten Fotoshooting mit Deinem Fellpartner, mal auf Augenhöhe mit ihm zu begeben. Du wirst sehen, dass eine ganz andere Perspektive auch ganz andere Ansichten bringt.

Dies funktioniert jedoch ebenso bei Gegenständen oder Gebäuden. Wenn Du die Möglichkeit hast, ein Gebäude mal aus einem anderen Winkel zu knipsen und nicht immer nur von unten, so wird Dir ein gigantischer Unterschied auffallen.

Faultier auf Augenhöhe

 

Kontraste einbinden

Einige Fotokünstler setzen voll und ganz auf das Stilmotiv des Kontrastes. Ganz egal ob groß oder klein, rund oder eckig, grün oder rot. Kontraste bringen Leben ins Motiv und sorgen für Aufregung. Natürlich gibt es auch Hell-Dunkel-Kontraste. Diese kommen besonders bei Schwarz-Weiß-Fotografien zum Vorschein und können je nach Motiv unterschiedliche Wirkung zeigen.

Bei dem Fotografieren von Blumen kannst Du Dir bewusst Farbkontraste suchen, um in Deinem Bild Komplementärfarben festzuhalten, dies wirkt im Nachhinein äußerst interessant.

Auch Strukturkontraste bringen Leben ins Bild. Ein Beispiel wäre hier der ebene helle Sand, welcher Ruhe ausstrahlt, im Vergleich zu dem aufgeregten Meer, welches Wellen schlägt.

Eine Handykamera, welche Dir das Fotografieren leicht macht, wäre die des Samsung Galaxy S22.

 

Das Wichtige im Fokus

Das zu fotografierende Objekt sollte aus dem Motiv hervorstechen und nicht im Bild verschwinden. Das Motto lautet hier: Weniger ist mehr. Willst Du eine einzelne Blume fotografieren, so wird diese viel besser aussehen, wenn sie die einzige Blume auf dem Bildausschnitt ist, als wenn sie inmitten einer bunten Wiese untergeht, da sie dann nicht „die Blume“ ist, sondern eine von vielen.

 

Natürliche Lichtquellen verwenden

Wer bei seinem Aufnahmen Blitzlicht verwendet, ist meist unzufrieden mit dem Ergebnis. Der Blitz lässt die Fotos oft überbelichtet aussehen. Die Farben und Motive wirken dann verwaschen. Deswegen ist es ratsam natürliche Lichtquellen zu nutzen. Versuche Dich doch mal daran, mit Licht und Schatten zu spielen oder die Silhouette Deines Motives mit anderen Lichtquellen in der Umgebung hervorzuheben. Nachdem Du das Foto geknipst hast, kanns Du zusätzlich mit dem Werkzeug „Belichtung“ spielen. Oft hast Du hiermit die Möglichkeit Deine Bilder heller machen zu können, ohne Abstriche in Sachen Qualität machen zu müssen.

Natürliche Lichtquelle mit Fahrrädern

 

Abstrakte Bilder mit dem Smartphone knipsen

Abstrakte Fotos sollen die Essenz eines Objekts oder einer Reihe von Objekten einfangen, ohne die gesamte Landschaft als Ganzes zu zeigen. Mit anderen Worten: Sie dienen dem Zweck, aus gewöhnlichen Motiven einzigartige Bilder zu machen. Dies kann erreicht werden, indem Du einen abstrakten Teil eines ansonsten normalen Fotos ausschneidest oder indem Du Nahaufnahmen von Objekten machst. Der Betrachter muss dann genau hinsehen, um zu wissen, um was es sich handeln könnte.

Versuch doch mal Deine Bilder per Auslöser auf der Smartwatch zu knipsen, zum Beispiel mit der Samsung Galaxy Watch 4.

 

Handy vertikal oder horizontal?

In der Regel waren bis zur Ära des Smartphones Bilder im Querformat gängige Praxis, da Fernseher, Werbetafeln und Zeitungen meist horizontal ausgerichtet waren. Landschaftsfotografien wirken bestens im Querformat oder werden gar im Panoramamodus aufgenommen.

Du solltest Dir die Frage stellen: „Was möchte ich mit meinem Bild machen?“. Willst Du es mit Deinen Freunden auf Social Media teile, so wird sich ein Foto im hochkant Format besser verarbeiten lassen. Willst Du jedoch einen Fotokalender oder ein neues Bild für die Wand, so ist die horizontale Aufnahme geeigneter.

Außerdem kommt es ganz auf das Motiv an. Am besten probierst Du Dich einfach ein bisschen aus und versuchst ein und dasselbe Motiv im Hoch- und Querformat aufzunehmen, um einen Direktvergleich zu erhalten.

 

Fazit

Suche Dir ein paar der eben aufgezählten Regeln aus und versuche diese anzuwenden. Falls Du alle auf einmal anwenden möchtest, so wird Dein Bild wieder im Chaos enden. Beherrsche lieber eine der Methoden richtig gut anstatt alle ein bisschen. Versuche Dich trotzdem aus. Es braucht Zeit und vor allem Geduld gute Bilder zu shooten und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wenn Dir Fotografie Spaß macht, so kommt das Gefühl für gute Fotos und Motive mit der Zeit von ganz allein.

Stefan Maus

WI Communication Maus, Wiesbaden

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