Samsung hat mit dem Galaxy Z Flip6 und Galaxy Z Fold6 die neue Generation seiner…
Samsung Galaxy Z-Serie: Das kann die neue Foldable-Generation
Foldables sind längst kein Nischenprodukt mehr für Technik-Enthusiasten. Sie verbinden kompakte Alltagsgeräte mit einem großen Bildschirm für Arbeit, Kreativität und Unterhaltung, ohne dass Du dafür ein zweites Gerät dabei haben musst. Samsung hat seine neue Galaxy-Z‑Serie vorgestellt, und zum ersten Mal besteht die Foldable-Familie nicht nur aus zwei, sondern aus drei Modellen: dem Galaxy Z Fold8 Ultra, dem Galaxy Z Fold8 und dem Galaxy Z Flip8. In diesem Beitrag stelle ich Dir alle drei Modelle vor, zeige Dir die wichtigsten Neuerungen gegenüber den Vorgängern und ordne ein, welches Gerät für Dich wirklich Sinn ergibt.
Inhaltsverzeichnis
Die drei Modelle im Überblick
Das Galaxy Z Fold8 Ultra ist das neue Spitzenmodell der Reihe und tritt direkt die Nachfolge des Galaxy Z Fold7 an. Aufgeklappt bekommst Du ein 8 Zoll großes Hauptdisplay, zugeklappt ein 6,5 Zoll großes Frontdisplay. Es eignet sich für Dich, wenn Du Dein Smartphone als Arbeitsgerät nutzt oder zum Streamen und Gaming. Hier bekommst Du maximale Leistung, eine besonders starke Kamera und viel Multitasking-Power.
Ganz neu im Line-up ist das Galaxy Z Fold8, das ein anderes Formkonzept verfolgt als das Ultra. Es ist deutlich breiter und gleichzeitig kürzer gebaut. Aufgeklappt misst das Innendisplay 7,6 Zoll. Zugeklappt kommt es auf 5,5 Zoll. Dadurch wirkt das Gerät im geschlossenen Zustand handlicher und etwas unauffälliger, während Du trotzdem ein großzügiges Innendisplay bekommst. Ich empfehle Dir dieses Modell, wenn Dir das gewohnte, längliche Fold-Format bislang zu sperrig war und Du ein Foldable suchst, das sich kompakter anfühlt.
Das Galaxy Z Flip8 ist das klassische Klapp-Smartphone der Serie und eine gute Wahl für Dich, wenn Dir ein kompaktes Alltagsgerät für Social Media, Fotos und Kommunikation wichtiger ist als ein riesiges Innendisplay. Zugeklappt passt es mit einer Displaygröße von 4,1 Zoll leicht in jede Hosentasche, aufgeklappt bekommst Du ein normal großes Smartphone-Display mit 6,9 Zoll für den täglichen Gebrauch.

Quelle: Samsung
Was sich bei der neuen Generation verändert hat
Bei allen drei Modellen hat Samsung an mehreren Stellen nachgeschärft, auch wenn die Änderungen unterschiedlich stark ausfallen. Beim Prozessor setzen Galaxy Z Fold8 Ultra und Galaxy Z Fold8 auf den neuen Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy. Beim Galaxy Z Flip8 kommt ein neuer Exynos 2600 zum Einsatz. In allen Fällen bedeutet das mehr Rechenleistung bei gleichzeitig besserer Energieeffizienz, was Du vor allem bei intensiven Aufgaben und beim Akkuverbrauch merken solltest. Auch bei den Displays hat sich einiges getan. Beim Fold8 Ultra steigt die maximale Helligkeit auf bis zu 3.000 Nits und liegt damit
deutlich über der Vorgängergeneration mit 2.600 Nits. Alle Deine Inhalte und Anwendungen kannst Du damit auch im direkten Sonnenlicht deutlich erkennen.
Die drei Modelle bieten weiterhin 120 Hz Bildwiederholrate, sodass Scrollen durch Social Media und Streamen durchgehend flüssig wirken. Parallel dazu hat Samsung am Scharnier weitergearbeitet, um die Displayfalte in der Mitte des Innendisplays unauffälliger zu machen. Das neue FlexScharnier-Design beim Fold8 Ultra sowie das überarbeitete Scharnier beim Fold8 sollen genau dafür sorgen, dass Du die Falz beim Nutzen kaum noch spürst.
Mehr Ausdauer und schnelleres Laden
Auch beim Akku und beim Laden gibt es Fortschritte. Beim Fold8 Ultra wächst der Akku auf 5.000 mAh, beim Fold8 liegt er bei 4.800 mAh. Die Akkulaufzeit erhöht sich damit auf bis zu 27 Stunden beim Fold 8 Ultra. Beide Modelle laden mit bis zu 45 Watt kabelgebunden deutlich schneller als noch die Fold7-Generation.
Beim Flip8 bleibt die Akkukapazität mit 4.300 mAh gegenüber dem Flip7 unverändert. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 31 Stunden bei konstanter Videowiedergabe.
Abgerundet wird die neue Generation durch frische Farboptionen: Das Fold8 Ultra gibt es unter anderem in Graphite, Cream und Violet Shadow, exklusiv im Samsung-Online-Shop ist es noch in der Farbe Green Shadow erhältlich. Das Fold8 gibt es in Lavender, Graphite, Cream und – begrenzt auf den Samsung-Online-Shop – in Pistachio. Beim Flip8 stehen Pink, Graphite und Cream zur Wahl, ergänzt durch eine onlineexklusive Mint-Variante.
So deutlich ist der Unterschied zu den Vorgängermodellen
Beim Galaxy Z Fold8 Ultra zeigt sich der Sprung gegenüber dem Galaxy Z Fold7 vor allem im Detail statt im großen Umbruch. Bei der Kamera bleibt die 200-Megapixel-Hauptkamera zwar erhalten, das Ultraweitwinkel legt aber von 12 auf 50 Megapixel zu und liefert Dir dadurch deutlich detailreichere Aufnahmen im Weitwinkelbereich. Im Endeffekt bekommst Du ein vertrautes Gerät mit deutlich besserer Ausdauer und einer optimierten Kamera, ohne dass sich am grundsätzlichen Konzept etwas verändert hätte.
Beim Galaxy Z Flip8 gegenüber dem Galaxy Z Flip7 fällt die Weiterentwicklung bewusst zurückhaltender aus. Display, Akkukapazität und Hauptkamera bleiben nahezu identisch zum Vorgänger, sodass Du hier keinen radikalen Umbruch erwarten solltest. Der eigentliche Unterschied liegt vor allem im neuen, effizienteren Prozessor sowie im Feinschliff bei Gehäuse und Software. Das Flip8 ist rund 8 Gramm leichter, minimal dünner und lässt sich dank überarbeitetem Scharnier leichter aufklappen als sein Vorgänger. Dazu kommen zusätzliche Galaxy-AI-Funktionen wie eine verbesserte Bildstabilisierung, die beim Fotografieren hilft. Wenn Du bereits ein Flip7 besitzt, bekommst Du beim Flip8 eher ein rundum poliertes Modell als einen kompletten Neuanfang, umzusteigen lohnt sich also nur bedingt.

Quelle: Samsung
Welches Modell lohnt sich für Dich?
Die Entscheidung zwischen Fold und Flip hängt hauptsächlich von Deinem Nutzungsverhalten ab. Ein Fold-Modell, egal ob Ultra oder Standard, lohnt sich vor allem dann für Dich, wenn Du häufig mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen möchtest, etwa E-Mails schreiben und parallel ein Dokument prüfen.
Das große Innendisplay macht Multitasking mit einem Smartphone überhaupt erst richtig möglich und ersetzt in vielen Situationen ein zusätzliches Tablet. Wenn Du außerdem gerne Serien oder Filme schaust oder Präsentationen direkt vom Smartphone zeigen möchtest, profitierst Du ebenfalls vom großen Bildschirm.
Auch beim Fotografieren und Filmen bieten die Fold-Modelle einen echten Mehrwert: Im sogenannten Flex-Modus lässt sich das Gerät halb aufklappen und wie ein kleines Stativ nutzen, praktisch für Gruppenfotos, Zeitrafferaufnahmen oder Videocalls ohne zusätzliches Zubehör. Das Fold8 Ultra ist zudem mit einer Telekamera ausgestattet, die dem Fold8 fehlt. Wenn Du gerne flexibel fotografierst, ist das ein Unterschied, der Dir im Alltag definitiv auffallen wird.
Fold8 Ultra oder Fold8?
Innerhalb der Fold-Familie empfehle ich Dir das Fold8 Ultra, wenn Du maximale Leistung, die beste Kamera-Ausstattung und die längste Akkulaufzeit der Serie möchtest und dafür auch bereit bist, in die Topversion zu investieren. Das Fold8 ist dagegen die richtige Wahl, wenn Dir ein kompakteres, im zugeklappten Zustand handlicheres Gerät wichtiger ist als vollumfängliche Kamera-Möglichkeiten oder Akkukapazität.
Das Flip8 wiederum lohnt sich für Dich, wenn Dir eine möglichst kompakte und leichte Bauform zusagt. Zugeklappt ist es deutlich kleiner als die Fold8- und Fold8-Ultra-Modelle und verschwindet unauffällig in der Hosentasche. Wenn Du Dein Gerät hauptsächlich für Social Media, Kommunikation, Fotos und alltägliche Aufgaben nutzt und kein riesiges Innendisplay benötigst, bist Du mit dem Flip8 gut bedient. Das Frontdisplay bietet einen echten Mehrwert, etwa für Benachrichtigungen, Musiksteuerung oder kurze Antworten, ohne dass Du das Smartphone dafür komplett aufklappen musst. Wenn Du gerne mit ungewöhnlichen Kamerawinkeln experimentierst, kommst Du hiermit ebenfalls auf Deine Kosten: Im Flex-Modus lässt sich das Flip8 wie ein kleiner Camcorder halten oder als Selfie-Stativ nutzen.
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