Smartwatches – der persönliche Trainer am Handgelenk

2. April 2015 | 18:18 Uhr | Katja Förster

Eine Uhr ist heute nicht mehr einfach nur ein Zeitanzeiger. Die neuen Smartwatches können viel mehr. Sie helfen uns zum Beispiel darauf zu achten, dass wir uns im Alltag ausreichend bewegen und informieren uns über alle Neuigkeiten auf dem Smartphone.

Gerade berufstätige Menschen sitzen meist ziemlich häufig am Schreibtisch oder auch im Auto. Smartwatches wollen uns anspornen, doch lieber mal die Treppe hochzusteigen, statt den Aufzug oder die Rolltreppe zu nehmen, oder mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Ein Nebeneffekt: Wer sich mehr bewegt, verbraucht mehr Kalorien. Im besten Fall purzeln also auch einige Pfunde.

Die intelligenten, mit dem Smartphone vernetzten Uhren sind mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet, beispielsweise mit einem Herzfrequenzmesser, einer GPS-Funktion oder einem Beschleunigungssensor. Das ermöglicht ihnen, über integrierte Sport-Apps (Apps sind kleine Software-Programme) zu messen, ob und wie lange sich jemand bewegt: ob er geht, Rad fährt oder für einen Marathon trainiert. Wenn jemand regelmäßig joggt, kann so ein Programm beispielsweise die Strecke aufzeichnen und Daten wie die Dauer, die Länge der Strecke und den Kalorienverbrauch liefern. Verfügt die Smartwatch über einen Herzfrequenzmesser, kann sie auch die Intensität des Trainings erfassen.

Die Apps merken sich, wie häufig und wie lange der Uhrenträger aktiv war. Und wer es ganz genau wissen will, kann sich in regelmäßigen Abständen Auswertungen dazu anzeigen lassen. Das ist praktisch, denn so ist ersichtlich, ob die individuellen Trainingsziele erreicht wurden.

Smartwatches gibt es inzwischen von vielen Herstellern und in vielen Varianten. Wer Hilfe bei der Auswahl braucht kann sich im Telekommunikations-Fachhandel oder z.B. im Online-Beratungsportal www.fragprofis.de beraten lassen. Für Sportzwecke ist es beispielsweise ratsam, eine Uhr mit Kunststoff-Armband zu nutzen. Schweiß oder Regen während des Trainings sind dann kein Problem. Bei manchen Modellen ist es möglich, die Armbänder je nach Anlass oder Outfit zu wechseln. Auch das Design des „Ziffernblatts“, der digitalen Zeitanzeige, kann individuell eingestellt werden.

Sport-Apps sind nur eine von vielen Funktionen der neuen Smartwatches. Wer beim Trainieren gerne Musik hört, kann seine Lieblingssongs auf die Uhr übertragen und hat sie dann beim Sport dabei. Eine weitere Funktion in Verbindung mit dem Smartphone: Ein Blick aufs Handgelenk zeigt, ob jemand einen Anruf, eine Chat-Nachricht, eine SMS oder E-Mail gesendet hat. Das Smartphone kann in der Tasche bleiben. Die intelligenten Uhren erinnern auch an Termine, sagen das Wetter an oder fungieren als Navi.

Unternehmen und Entwickler weiten das Angebot an mobilen Apps für Smartwatches ständig aus. Schon bald werden die intelligenten Uhren unseren Alltag mit vielen weiteren praktischen Eigenschaften unterstützen.

Weitere Informationen, Teststellungen und Smartwatches  verschiedener Anbieter zum Kauf erhaltet Ihr im qualifizierten Telekommunikationsfachhandel.

Quelle: Fotolia_70088404_M_©-ryanking999_web.jpg

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Katja Förster

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Mitarbeiterin aetka AG

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