{"id":5874,"date":"2020-06-11T12:29:53","date_gmt":"2020-06-11T10:29:53","guid":{"rendered":"https:\/\/aetka.de\/blog\/?p=5874"},"modified":"2021-08-03T11:59:16","modified_gmt":"2021-08-03T09:59:16","slug":"mobile-payment-erklaert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aetka.de\/blog\/mobile-payment-erklaert\/","title":{"rendered":"Mobile Payment &#8211; Was ist das eigentlich?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit unserem st\u00e4ndigen Begleiter haben wir nicht nur Telefon, Computer und Taschenrechner immer dabei, sondern mittlerweile sogar den Geldbeutel. Doch wie funktioniert das Bezahlen mit dem Handy eigentlich? Die Technologie dahinter hei\u00dft NFC = \u201eNear Field Communication\u201c (Nahfeldkommunikation). Dabei werden Daten kontaktlos per Induktion ausgetauscht. Das funktioniert aber nur auf sehr kurzer Distanz, maximal ein paar Zentimeter. Hier stelle ich Ihnen Mobile Payment einmal vor.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2>NFC als technischer Hintergrund<\/h2>\n<p>Das Prinzip NFC wird generell beim kontaktlosen Bezahlen eingesetzt. Sie kennen es sicher schon von Ihrer Kredit- oder Bankkarte. Damit k\u00f6nnen Sie kleinere Betr\u00e4ge ohne PIN-Eingabe nur durch Auflegen auf das Kartenleseger\u00e4t bezahlen. Auch das funktioniert \u00fcber einen eingebauten NFC-Chip. Jede Bank legt dabei aber selbst fest, bis zu welchem Betrag das m\u00f6glich ist. Man nennt das auch Micropayment, weil es nur bei kleinen (= micro) Betr\u00e4gen funktioniert.<\/p>\n<h3>Einfaches Hinterlegen im Smartphone<\/h3>\n<p>Fast alle neuen Handys bzw. Smartphones sind mittlerweile mit NFC ausgestattet, sodass mobile Payment m\u00f6glich wird. Sie m\u00fcssen nur einmalig einen Bezahldienst einrichten und dort Ihre Zahlungsinformationen wie bspw. Bankverbindung oder Kreditkarte hinterlegen. Danach k\u00f6nnten Sie dann an unterst\u00fctzten Kartenleseger\u00e4ten sehr einfach bezahlen, indem Sie Ihr Smartphone an das Leseger\u00e4t halten. Achtung: Nicht jede Bank unterst\u00fctzt Mobile Payment, wenngleich mittlerweile fast alle gro\u00dfen Bank an Board sind. Fragen Sie im Zweifel einfach bei Ihrer Bank nach.<\/p>\n<h3>Das Geld jederzeit dabei<\/h3>\n<p>Schnell, einfach und praktisch ist das Ganze auf jeden Fall. Das Handy hat man sowieso immer dabei, w\u00e4hrend man den Geldbeutel ja manchmal zu Hause l\u00e4sst. Gerade im Urlaub ist es sehr praktisch, denn man kann sich das l\u00e4stige Geldumtauschen sparen. Man bezahlt dann einfach mit dem Handy und bekommt immer einen tagesaktuellen Umrechnungskurs in die fremde W\u00e4hrung. Selbst in L\u00e4ndern mit Euro ist es bequem, weil man sich vor dem Urlaub keine Gedanken machen muss, wie viel Geld man mitnimmt, oder ob Transaktionsgeb\u00fchren anfallen, wenn man im Ausland Geld am Automaten abhebt.<br \/>\nAktuelle Dienstleister f\u00fcr Mobile Payment stelle ich Ihnen nun ausf\u00fchrlich vor.<\/p>\n<h2>Apple Pay<\/h2>\n<p>Mit Apple Pay k\u00f6nnen Sie digital mit Ihrem iPhone oder Ihrer Apple Watch im Gesch\u00e4ft, Restaurant und auch in Onlineshops bezahlen. Nach langem Hin und Her \u00f6ffnen sich nun hierzulande auch die Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken f\u00fcr die Mobile Payment Alternative Apple Pay.<\/p>\n<h3>Wie funktioniert das Bezahlen mit Apple Pay?<\/h3>\n<p>Das iPhone oder die Apple Watch wird zum Bezahlen einfach an ein Kassenterminal gehalten, das Apple Pay unterst\u00fctzt. Ab einem Betrag von 25\u20ac muss mit Touch ID oder Face ID best\u00e4tigt werden. Unter 25\u20ac wird wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der Debitkarte keine Best\u00e4tigung gebraucht.<\/p>\n<h3>Wie sicher ist Apple Pay?<\/h3>\n<p>Die Transaktionen mit Apple Pay sind verschl\u00fcsselt und mit Tokens gesichert. Pers\u00f6nliche Daten werden nicht gespeichert und auch nicht an den H\u00e4ndler weitergegeben. Durch die Abfrage von Touch ID \/ Face ID ist Missbrauch sehr unwahrscheinlich. Durch die kurze Entfernung von NFC ist auch Bezahlen &#8222;aus Versehen&#8220; fast unm\u00f6glich.<\/p>\n<h3>Wie wird Apple Pay eingerichtet?<\/h3>\n<p>In den Einstellungen wird einmalig eine Debit- oder Kreditkarte hinterlegt. Der Bezahldienst funktioniert ab dem alten iPhone SE \/ iPhone 6 oder h\u00f6her (Touch ID oder Face ID m\u00fcssen unterst\u00fctzt werden). Auf Wunsch k\u00f6nnen die Daten auch an die Apple Watch \u00fcbertragen werden, mit der dann Bezahlen auch m\u00f6glich (und noch bequemer) ist.<\/p>\n<h3>Nachteile<\/h3>\n<p>Es werden nur bestimmte Banken und Kreditkarten akzeptiert. Andere Bezahlmethoden wie Girocard oder Paypal werden aktuell nicht unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h3>Vorteile<\/h3>\n<p>Bezahlen mit dem iPhone oder der Apple Watch ist in erster Linie schnell, einfach und bequem. Apple Pay ist in ca. 60 L\u00e4ndern weltweit verf\u00fcgbar. Damit ist es auch auf Reisen eine sichere und bequeme Zahlungsmethode. In immer mehr St\u00e4dten kann man (bald) auch Parktickets, Fahrkarten, usw. per Apple Pay bezahlen. Damit hat man als Apple Nutzer den Geldbeutel quasi immer dabei.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Update Sommer 2020:<\/strong> Apple arbeitet dem Vernehmen nach an einem NFC-unabh\u00e4ngigen Verfahren, dem sog. Code Payment, welches wom\u00f6glich in iOS 14 integriert wird. Hier werden QR-Codes zum Ausl\u00f6sen des Bezahlvorgangs verwendet.\u00a0 Ob und inwieweit das Code Payment bei Apple kommt, ist jedoch noch nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Google Pay<\/h2>\n<p>Google Pay ist der Bezahldienst von Google und der gro\u00dfe Mobile Payment Gegenspieler von Apple. \u00c4hnlich wie mit Apple Pay auf dem iPhone k\u00f6nnen Sie mit Google Pay beim Einkaufen, im Restaurant, an der Tankstelle, usw. ganz einfach mit Ihrem Android Handy bezahlen. Sie k\u00f6nnten Google Pay aber auch auf dem iPhone (ab iOS 7) nutzen.<\/p>\n<h3>Wie funktioniert das Bezahlen per Google Pay?<\/h3>\n<p>Das Handy wird zum Bezahlen entsperrt und dann einfach an ein Kassenterminal gehalten, das Google Pay unterst\u00fctzt. Ab einem Betrag von 25\u20ac muss mit dem PIN der hinterlegten Debitkarte oder per Unterschrift best\u00e4tigt werden. Unter 25\u20ac wird wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der Debitkarte keine Best\u00e4tigung gebraucht. NFC muss in den Einstellungen aktiviert sein, damit das Bezahlen funktioniert.<\/p>\n<h3>Wie sicher ist Google Pay?<\/h3>\n<p>Die Transaktionen mit Google Pay sind verschl\u00fcsselt und wie bei Apple Pay mit Tokens gesichert. Pers\u00f6nliche Daten, wie bspw. auch die Karten- oder Kontonummer, werden nicht an den H\u00e4ndler weitergegeben. Durch die kurze Entfernung von NFC ist auch Bezahlen &#8222;aus Versehen&#8220; fast unm\u00f6glich. Ab Android 6.0 unterst\u00fctzt Google Pay auch den Fingerabdrucksensor am Handy, so dass Missbrauch fast ausgeschlossen ist.<\/p>\n<h3>Wie richten Sie Google Pay ein?<\/h3>\n<p>Installieren Sie die App &#8222;Google Pay&#8220; aus dem jeweiligen App-Store (Android oder iOS). Dann f\u00fcgen Sie eine Zahlungsmethode in der App hinzu. Als n\u00e4chsten Schritt kann in der App eine Zahlungsmethode hinzugef\u00fcgt werden. Sie k\u00f6nnen nun eine Kredit- oder Debitkarte, aber auch Paypal, daf\u00fcr hinterlegen.<\/p>\n<h3>Nachteile<\/h3>\n<p>Die Kopplung mit der Smartwatch ist nicht so einfach wie bei Apple Pay. Die Smartwatch muss das Betriebssystem Wear OS haben. Damit ist Bezahlen mit der Apple Watch unm\u00f6glich. Es werden nur bestimmte Banken und Bezahldienste unterst\u00fctzt. Bei Google werden Daten zu den Transaktionen gespeichert und ggf. auch mit Daten aus anderen Apps zusammengef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>Vorteile<\/h3>\n<p>Bezahlen mit Google Pay ist in erster Linie schnell, einfach und bequem. Gerade auf Reisen ist es eine sichere und bequeme Zahlungsmethode, weil kein Bargeld mitgenommen oder umgetauscht werden muss. In immer mehr St\u00e4dten kann man (bald) auch Parktickets, Fahrkarten, usw. per Google Pay bezahlen. Damit hat man den Geldbeutel quasi immer dabei.<\/p>\n<h2>Payback<\/h2>\n<p>Sammeln Sie Payback-Punkte? Als Bonusprogramm ist Payback bekannt. Aber wussten Sie schon, dass Sie mit Payback Ihr Handy auch zum Bezahlen nutzen k\u00f6nnen?<\/p>\n<h3>Wie funktioniert Payback Pay?<\/h3>\n<p>Sie hinterlegen einmalig eine Bankverbindung und Ihre Adressdaten in der Payback App. Dann legen Sie einen PIN fest oder hinterlegen Ihren Fingerabdruck als Legitimation. An der Kasse \u00f6ffnen Sie dann die Payback App und w\u00e4hlen das Icon mit dem \u20ac-Zeichen und danach &#8222;Pay: Bezahlen und Punkte&#8220;. Nun m\u00fcssen Sie, mit der PIN oder dem Fingerabdruck, best\u00e4tigen. Danach wird ein QR-Code auf dem Handy erzeugt, der an der Kasse gescannt wird. Alternativ, halten Sie Ihr Handy einfach ans Bezahlterminal und bezahlen via NFC (dies funktioniert aber nicht bei allen Kassenterminals).<\/p>\n<h3>Bei welchen Partnern kann ich mobil Payback Pay nutzen?<\/h3>\n<p>Aktuell k\u00f6nnen Sie bei z.B. Aral, dm, Galeria Kaufhof, real, REWE, ALNATURA, Tee Gschwendner, Thalia und Penny mit Payback Pay bezahlen.<\/p>\n<h3>Wie sicher ist das Bezahlen mit der Payback App?<\/h3>\n<p>Die Bankdaten werden laut Aussage von Payback nicht auf dem Handy gespeichert. Auch sieht weder Payback noch der Laden, in dem Sie bezahlen, Ihre Bankdaten. Da die Daten verschl\u00fcsselt \u00fcbermittelt werden und die Bezahlung per PIN oder Fingerabdruck legitimiert werden muss, ist Missbrauch relativ ausgeschlossen.<\/p>\n<h3>Welche Vorteile bietet das Bezahlen mit der Payback App?<\/h3>\n<p>Wenn Sie Payback als Bonuspunkteprogramm nutzen, haben Sie die App m\u00f6glicherweise schon installiert. An der Kasse geht das Bezahlen damit schnell und einfach und ohne Bargeld. Und Sie h\u00e4tten damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: bezahlt und gleichzeitig nat\u00fcrlich die Payback-Punkte gesammelt.<\/p>\n<h2>Paypal<\/h2>\n<p>PayPal ist ein Finanzdienstleister, der \u00dcberweisungen oder Bezahlungen von Online-Eink\u00e4ufen kostenfrei erm\u00f6glicht und somit ein weiteres und kostenloses und sicheres Zahlungsmittel darstellt. Dazu ben\u00f6tigt man ein PayPal-Konto um diese Zahlungsfunktion auch nutzen zu k\u00f6nnen. In seinem PayPal-Konto hinterlegt man seine Kreditkartennummer, welche nach Bezahlung via PayPal belastet wird. Vereinfacht gesagt, ist PayPal eine virtuelle Online-Brieftasche.<\/p>\n<h3>Welche Besonderheiten gibt es bei der Zahlung mit PayPal?<\/h3>\n<p>Wenn Sie einen Einkauf t\u00e4tigen, wird Ihnen in den meisten F\u00e4llen ein direkter Link zu PayPal angeboten. Der Link f\u00fchrt Sie dann, zu der Anmeldeseite wo, Sie sich dann in Ihr PayPal-Konto einloggen m\u00fcssen. Dann wird Ihnen direkt die soeben abgeschlossene Bestellung zur Bezahlung angeboten. Das kann vor allem n\u00fctzlich sein, wenn bei einigen Online-Eink\u00e4ufen keine Bestellungen auf Rechnung m\u00f6glich ist. Seit geraumer Zeit ist es auch m\u00f6glich, dass Geld auch verschickt werden und empfangen werden kann.<\/p>\n<h3>Welche Sicherheiten gibt es bei der Zahlung mit PayPal?<\/h3>\n<p>Sollte es zu Komplikationen bei der Bezahlung kommen oder der Verk\u00e4ufer nicht antworten bzw. uneinsichtig sein, erhalten Sie den kompletten Kaufbetrag inkl. Versandkosten dank des PayPal-K\u00e4uferschutz wieder. Durch den K\u00e4uferschutz hebt sich PayPal damit von vielen anderen Anbietern ab.<\/p>\n<h3>Welche Vorteile habe ich durch die Zahlung mit PayPal?<\/h3>\n<p>Zum einen sticht hier ganz klar, der PayPal K\u00e4uferschutz heraus. Selbst auf Seiten, denen Sie nicht zu 100 Prozent trauen, kann so getrost bestellt werden. Nach Pr\u00fcfung des Sachverhalts durch PayPal (wenn K\u00e4uferschutzantrag berechtigt ist) wird der volle Betrag inkl. Versandkosten zur\u00fcckerstattet.<br \/>\nEine weitere Besonderheit bei PayPal ist der Aufschub der Abbuchung. Auf Wunsch bucht PayPal das Geld erst nach 14 Tagen ab. Das kann zum einen in \u201eschwierigen\u201c Zeiten von Vorteil sind und zum anderen, wenn eine Online-Bestellung retourniert wird. Dadurch wird nach 14 Tagen der Betrag abgebucht, den Sie wirklich h\u00e4tten bezahlen m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Kann ich mit PayPal auch kontaktlos bezahlen?<\/h3>\n<p>Na klar! Seit dem Jahr 2017 ist es m\u00f6glich, dass mit PayPal Zahlungen im Einzelhandel per Smartphone vorgenommen werden k\u00f6nnen. Dies funktioniert &#8211; wie bei auch allen anderen Zahlungsmittelmethoden &#8211; per NFC-Technik. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass man ein Smartphone mit iOS-, Android- oder Windowsbetriebssystem hat. Paypal arbeitet hier direkt mit Mastercard zusammen und erstellt virtuelle Kreditkarten, die bei Google Pay hinterlegt werden.<\/p>\n<h3>Alternativ PayPal-Konto mit Google Pay oder Apple Pay verbinden?<\/h3>\n<p>Man kann PayPal problemlos mit Google Pay verwenden um eventuell in Laden zu bezahlen. Dazu muss nur \u00fcber die Google Pay-App PayPal mit Google Pay verkn\u00fcpft werden oder direkt \u00fcber die PayPal-App. Zur Verkn\u00fcpfung muss in der PayPal-App unter \u201eEinstellungen\u201c und \u201eGoogle Pay\u201c eingerichtet werden. In der Google Pay-App muss unter \u201eZahlungen\u201c die Variante per PayPal ausgew\u00e4hlt werden. Anschlie\u00dfend wird eine virtuelle Kreditkarte in Google Pay hinterlegt, basierend auf einer Kooperation zwischen Paypal mit Mastercard. Derzeit ist es nicht m\u00f6glich, dass in der Apple Pay-App die Bezahlung \u00fcber PayPal eingestellt werden kann.<\/p>\n<h2>Giropay<\/h2>\n<p>Mit Giropay kommt jetzt ein deutscher Wettbewerber, doch hat dieser \u00fcberhaupt noch eine Chance?<br \/>\nGiropay ist ein Zusammenschluss von mehreren deutschen Bezahldiensten. Paydirekt, Giropay und Kwitt werden zur Marke Giropay und somit machen die deutschen Banken und Sparkassen seit 10.05.2021 die n\u00e4chsten Schritte zu einem einheitlichen, deutschen Online-Bezahlangebot. In den n\u00e4chsten Monaten werden die alten Dienste umgestellt und zuk\u00fcnftig nur noch Giropay verf\u00fcgbar sein.<\/p>\n<h3>Wie verbreitet ist Giropay?<\/h3>\n<p>Mit einem Marktanteil von rund zwei Prozent (Giropay und Paydirekt zusammen) ist aber noch Einiges zu tun. Angestrebt ist die Steigerung auf 50% Marktanteil in der heimischen Branche. Klar, viele Kunden haben sicher das Bed\u00fcrfnis einen deutschen Bezahldienst zu nutzen, der in direkter Verbindung mit dem eigenen Girokonto steht. Dennoch wird die Aufholjagd schwierig, denn anders als PayPal ist Giropay bei weitem noch nicht so weit verbreitet. Gerade in Online-Shops aus den USA oder anderen L\u00e4ndern, wird man Giropay nicht finden. Auch innerhalb von Deutschland ist noch nicht jedes Institut dabei.<\/p>\n<h3>Wird man auch lokal mit Giropay zahlen k\u00f6nnen?<\/h3>\n<p>Einen Vorteil bietet da das Paydirekt-Netz, was schon mit der H\u00e4lfte der gro\u00dfen E-Commerce-Shops verkn\u00fcpft ist und f\u00fcr Giropay genutzt werden soll. Da gibt es also noch viel Potential. So sieht es auch beim Thema \u201eZahlen an der Ladenkasse\u201c aus. Die Girocard soll selbstverst\u00e4ndlich zuk\u00fcnftig mit ins Angebot integriert und das Zahlen an der Theke erleichtert werden. Der Schritt in die richtige Richtung ist es auf jeden Fall. Ob er nicht etwas zu sp\u00e4t kommt, wird die Zukunft zeigen und das Interesse der Kunden. Schauen wir mal, ob sich der Zusammenschluss, Achtung Wortspiel, bezahlt macht!<\/p>\n<h2>Samsung Pay<\/h2>\n<p>Samsung Pay, ist eine M\u00f6glichkeit des Unternehmens Samsung Electronics, des kontaktlosen Bezahlens mithilfe von Kredit- ; Debit- oder Kreditkarten.<\/p>\n<h3>Wie funktioniert Samsung Pay?<\/h3>\n<p>Unter dem Name: Samsung Pay ist es m\u00f6glich, sich mithilfe von Kunden-, Kredit- oder Debitkarten \u00fcber eine Anwendung registrieren und so an allen Verkaufsstellen, an welchen kontaktloses Bezahlen m\u00f6glich ist, zu bezahlen.<\/p>\n<h3>Was passiert bei einem solchen Bezahlvorgang?<\/h3>\n<p>Der stattfindende Prozess, kann als kontaktloser Bezahlvorgang \u00fcber NFC oder als eine tokenbasierte Magnetstreifenzahlung, von statten gehen.<\/p>\n<h3>Wann wurde Samsung Pay das erste Mal ausprobiert?<\/h3>\n<p>Diese M\u00f6glichkeit, des kontaktlosen Bezahlens, wurde von Samsung Electronics am 20. August 2015, in S\u00fcdkorea, erstmals offiziell angeboten.<\/p>\n<h3>Wo kann man Samsung Pay nutzen?<\/h3>\n<p>Samsung Pay ist theoretisch weltweit verf\u00fcgbar, jedoch auch nur dann, wenn kontaktloses Bezahlen oder eine sogenannte &#8222;Magnetstreifenzahlung&#8220;, mithilfe der drei m\u00f6glichen Kartenvarianten, m\u00f6glich ist. Daf\u00fcr zust\u00e4ndige Hybrid-Terminals akzeptieren jedoch keine solcher Magnetstreifenzahlungen, da an ihnen eine eingesteckte Karte erwartet wird. So schr\u00e4nkt die Auswahl auf nur 3-Kartentypen, welche von den Kreditherausgebern der jeweiligen L\u00e4nder ausgegeben werden, auch die Verf\u00fcgbarkeit ein.<\/p>\n<h2>Huawei Pay<\/h2>\n<p>Huawei Pay nennt sich die Bezahlm\u00f6glichkeit, die nun auch der chinesische Hersteller <a href=\"https:\/\/aetka.de\/markenwissen\/huawei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Huawei<\/a> Zug um Zug entwickelt und auf den Markt bringt.<\/p>\n<h3>Wie verlief der Start von Huawei Pay und wie ist die Lage?<\/h3>\n<p>Gestartet wurde der neue Dienst des chinesischen Herstellers Huawei in China mithilfe der Bank of China, welche als eine der gr\u00f6\u00dften Finanzinstitute weltweit ihren Sitz in Peking hat. So war zwar Unterst\u00fctzung gesichert, doch in China herrscht aufgrund der etabilierten Zahlungsmethoden WeChat Wallets (Tencent) sowie AliPay (Alibaba) und die angeblich noch geplanten Dienste von anderen Smartphone-Herstellern, wie <a href=\"https:\/\/aetka.de\/markenwissen\/xiaomi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Xiaomi<\/a> und ZTE, starke Konkurrenz. So wird sich erst noch zeigen m\u00fcssen, ob sich Huawei Pay gegen\u00fcber der anderen Dienste, durchsetzen kann und wird.<\/p>\n<h3>Wie funktioniert Huawei Pay?<\/h3>\n<p>Es funktioniert im Prinzip \u00e4hnlich wie z.B. Samsung Pay. Man initiiert per NFC einen Transfervorgang, indem der Nutzer sein jeweiliges Ger\u00e4t an ein entsprechendes Leseger\u00e4t h\u00e4lt. Dann kann man ganz einfach per Fingerabdruck den Bezahlvorgang abwickeln.<\/p>\n<h2>Lidl Pay<\/h2>\n<p>Seit Fr\u00fchjahr 2021 ist auch die Supermarktkette Lidl Teil der Mobile Payment-Welt.<\/p>\n<h3>Wie funktioniert Lidl Pay?<\/h3>\n<p>Die Bezahlfunktion ist dabei in die sogenannte Lidl Plus-App (hier f\u00fcr <a href=\"https:\/\/apps.apple.com\/de\/app\/lidl-plus\/id1238611143\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Apple iOS<\/a> &amp; <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.lidl.eci.lidlplus&amp;hl=de&amp;gl=US\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Android<\/a>) integriert. Innerhalb der Lidl Plus App k\u00f6nnen Sie aktuelle Angebote recherchieren oder auch Coupon Aktionen nutzen und sparen. Dank Lidl Pay ist nun auch optional die Bezahlung via Lidl Plus-App m\u00f6glich. Hier m\u00fcssen Sie als Kunde lediglich eine Bankverbindung hinterlegen, Eink\u00e4ufe werden dann bequem via SEPA-Lastschrift vom Konto abgebucht. Hier ist also keine Kreditkarte erforderlich.<\/p>\n<h3>Wie ist die aktuelle Lage?<\/h3>\n<p>Zuletzt war Lidl Pay in der Kritik, da das simple Abbuchungsverfahren von Betr\u00fcgern ausgenutzt wurde. Die Kriminellen gaben offenbar fremde Zahlungsdaten in Ihrer Lidl Plus App an, sodass deren Einkaufsbetr\u00e4ge dann vom Konto anderer Personen abgebucht wurden. \u00dcblicherweise wird zur Verifizierung der Bankverbindung ein kleiner Centbetrag vom Zahlungsanbieter \u00fcberwiesen, der im Anschluss in der App best\u00e4tigt werden muss. Das ist bei Lidl Pay bisher nicht n\u00f6tig. Hier besteht also dringender Aktualisierungsbedarf bei der Schwarz-Gruppe, zu der Lidl geh\u00f6rt.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Mobile Payment bietet dem Nutzer die M\u00f6glichkeit der kontaktlosen Bezahlung per Smartphone. Durch einfaches Tippen und Verifizierung per Fingerabdruck bzw. Gesichtserkennung werden weder Bargeld noch Karten ben\u00f6tigt. Immer mehr Nutzer verwenden weltweit diese Bezahlm\u00f6glichkeit &#8211; in Deutschland sind die Menschen traditionell eher Freunde von Bargeld. Ob sich dies im Zuge von gesellschaftlichen Einschr\u00e4nkungen wie der aktuellen Coronapandemie \u00e4ndert, bleibt abzuwarten.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie Fragen zum Thema Mobile Payment?<\/strong> Schreiben Sie gern einen Kommentar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit unserem st\u00e4ndigen Begleiter haben wir nicht nur Telefon, Computer und Taschenrechner immer dabei, sondern mittlerweile sogar den Geldbeutel. Doch wie funktioniert das Bezahlen mit dem Handy eigentlich? Die Technologie dahinter hei\u00dft NFC = \u201eNear Field Communication\u201c (Nahfeldkommunikation). Dabei werden Daten kontaktlos per Induktion ausgetauscht. 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